Ørsted startet Bau des Windparks St. Wendel

Stadt St. Wendel profitiert von Kommunalbonus und Pachteinnahmen
Symbolbild: Der Windpark St. Wendel entsteht im Waldgebiet südlich der Straße L131 zwischen St. Wendel und Werschweiler. Foto: Grabe/Ørsted
Symbolbild: Der Windpark St. Wendel entsteht im Waldgebiet südlich der Straße L131 zwischen St. Wendel und Werschweiler. Foto: Grabe/Ørsted

Regensburg/St. Wendel. Das Erneuerbare-Energien-Unternehmen Ørsted hat im Nordosten des Saarlandes mit dem Bau des Windparks St. Wendel begonnen. Das Vorhaben umfasst drei moderne Windenergieanlagen des Typs Vestas V162 und entsteht auf Kommunalgrund der Stadt St. Wendel. Neben der Erzeugung sauberen Stroms ermöglicht der neue Windpark deshalb auch ein hohes Maß an regionaler Wertschöpfung. Die Inbetriebnahme ist im Jahr 2025 geplant. 

Grüne Energie für die Region
Der Wald-Windpark an der Gemeindegrenze Ottweiler/St. Wendel soll 2025 ans Netz gehen. Er umfasst drei Windenergieanlagen mit je 5,6 Megawatt Nennleistung und hat eine Gesamtkapazität von 16,8 Megawatt. Die Anlagen können nach der Inbetriebnahme umgerechnet jährlich 11.500 Haushalte mit grünem Strom versorgen und sparen jedes Jahr rund 23.000 Tonnen CO2 ein. „Der Windpark leistet einen wertvollen Beitrag zu einer klimafreundlichen dezentralen Energieversorgung mit einem hohen Grad an heimischer Wertschöpfung,“ sagt Georg von Aretin, Leiter der Projektentwicklung von Ørsted.

Heimische Wertschöpfung durch Windenergie
Als Flächeneigentümerin unterstützt die Stadt St. Wendel das Vorhaben und zeigt sich erfreut über den jetzigen Baustart. Die Pachteinnahmen kommen der Stadt und damit ihren Bürgerinnen und Bürgern zugute. Außerdem bietet Ørsted den im Umkreis von 2,5 Kilometern gelegenen Kommunen St. Wendel und Ottweiler einen Kommunalbonus in Höhe von jährlich 0,2 Cent pro erzeugter kWh Windstrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die jährlichen Zahlungen wurden mit beiden Städten für zwanzig Jahre vertraglich vereinbart und stehen diesen ohne jegliche Zweckbindung zur Verfügung. Insgesamt können damit etwa 60.000 Euro jährlich frei vor Ort eingesetzt werden. Neben den Gewerbesteuereinnahmen ermöglicht der Windpark so ein hohes Maß an zusätzlicher heimischer Wertschöpfung.

Peter Klär, Bürgermeister der Kreisstadt St. Wendel, betont zum Baustart die Bedeutung des Projekts für die nachhaltige Entwicklung der Region: "Der Windpark St. Wendel ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer klimafreundlichen Zukunft für unsere Stadt. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien tragen wir dazu bei, die CO2-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig eine unabhängige Energieversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten."

Arten- und Naturschutz beim Bau
Ørsted hat die bauvorbereitenden Tätigkeiten im Februar abgeschlossen. Im April hat nun der Bau des Projekts offiziell gestartet. Dabei legt das Unternehmen großen Wert auf Natur- und Artenschutz. „Bei Ørsted wollen wir mit unseren Projekten eine Welt schaffen, die Mensch und Natur gleichermaßen zugutekommt. Deshalb verpflichten wir uns zu einem umwelt- und naturverträglichen Ausbau,“ sagt Georg von Aretin, Leiter der Projektentwicklung von Ørsted. So wurden notwendigen Baumfällungen beispielsweise auf die Zeiträume beschränkt, die für die betroffenen Tiere unproblematisch waren. Gleichzeitig werden neue Lebensräume für Haselmaus, Wildkatze und die Fledermausart Braunes Langohr geschaffen.

Mehr Informationen zum Windpark St. Wendel: www.orsted.de/st-wendel 

Projektsteckbrief
Windkraftanlagen: 3 x Vestas V162 (5,6 Megawatt pro Anlage)
Gesamtleistung: 16,8 Megawatt; für umgerechnet 11.500 Haushalte
CO2-Einsparung pro Jahr: 23.000 t
Nabenhöhe: 166 m
Rotordurchmesser: 162 m
Baubeginn: April 2024
Inbetriebnahme: 2025

 

Ørsted: Erfahrener Partner für grüne Energielösungen
Seit 2022 gehört der deutsche Onshore-Projektentwickler OSTWIND zu Ørsted – Ende 2023 hat OSTWIND auch den Namen Ørsted übernommen. Als Orsted Onshore Deutschland GmbH realisieren und betreiben die Mitarbeiter*innen von Regensburg, Lauf a. d. Pegnitz, Potsdam, Essen und Worms aus Onshore-Projekte, um den Ausbau einer regenerativen und dezentralen Energieversorgung zu beschleunigen. Mehr Informationen gibt es unter www.orsted.de/ostwind. 

Über Ørsted
Ørsted glaubt an eine Welt, die vollständig auf grüne Energie setzt. Das Unternehmen plant, baut und betreibt Offshore- und Onshore-Windparks, Solar-Parks, Energiespeicheranlagen sowie Anlagen für erneuerbaren Wasserstoff, E-Kraftstoffe und Biomasse-Kraftwerke. In Deutschland betreibt Ørsted insgesamt vier Offshore-Windparks in der Nordsee und versorgt umgerechnet etwa 1,4 Mio. Haushalte mit grünem Strom. Zwei weitere Projekte befinden sich im Bau. Der Onshore-Bereich in Deutschland kann bei der Projektentwicklung, Realisierung und Betriebsführung von Wind- und Solarparks auf eine über 30-jährige Erfahrung mit über 676 MW installierter Gesamtleistung blicken. Ørsted zählt zu den nachhaltigsten Energieunternehmen der Welt und ist anerkannter Vorreiter in Bezug auf Klimaschutz, mit einem wissenschaftlich validierten Netto-Null-Emissionsziel. Mit Hauptsitz in Dänemark beschäftigt Ørsted weltweit rund 8.900 Mitarbeiter*innen, davon etwa 400 an den deutschen Standorten. 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: 
Anna-Leandra Fischer
Senior Referentin Kommunikation
Orsted Onshore Deutschland GmbH
Gesandtenstraße 3
93047 Regensburg
Tel. 0941 595 89 55
anlef@orsted.com