Offshore-Windenergie

Offshore-Windenergie ist unverzichtbar für die deutsche Energiewende und die Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung. Als Weltmarktführer und Pionier im Bereich Offshore-Windenergie verfolgen wir ehrgeizige Ausbauziele, um in Zukunft noch mehr Menschen mit grüner Energie versorgen zu können. Unser Ziel ist es, bis 2030 weltweit eine Offshore-Windkapazität von 20 bis 22 GW zu installieren.











Weltmarktführer für Offshore-Windenergie.

In der deutschen Nordsee hat Ørsted bereits vier Offshore- Windparks errichtet: Borkum Riffgrund 1 und 2 sowie Gode Wind 1 und 2. Zwei weitere Projekte befinden sich in Entwicklung.


Weltmarktführer für Offshore-Windenergie.

In der deutschen Nordsee hat Ørsted bereits vier Offshore- Windparks errichtet: Borkum Riffgrund 1 und 2 sowie Gode Wind 1 und 2. Zwei weitere Projekte befinden sich in Entwicklung.


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Unsere Offshore-Windparks: Offshore-Windenergie in der Nordsee

In der deutschen Nordsee hat Ørsted bereits vier Offshore- Windparks errichtet: Borkum Riffgrund 1 und 2 sowie Gode Wind 1 und 2. Zwei weitere Projekte befinden sich im Bau: Gode Wind 3 sowie Borkum Riffgrund 3 sollen 2024 und 2025 in Betrieb gehen. Mit unseren Offshore-Windparks werden wir so künftig rund 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland pro Jahr mit grüner Energie versorgen können.

Giganten in der Nordsee

Entdecken Sie unsere Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee.



Wie funktioniert Offshore-Windenergie?

Offshore-Windenenergie ist eine kostengünstige, erneuerbare und klimafreundliche Energiequelle für die Stromerzeugung. Doch wie wird in den Windturbinen aus Windkraft tatsächlich Elektrizität? Und wie gelangt der Strom ins öffentliche Netz, um Millionen von Menschen mit grüner Energie zu versorgen? Erfahren Sie mehr im Video!

So funktioniert ein Offshore-Windpark


Planung und Bau eines Offshore-Windparks

Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Planung und im Bau von Offshore-Windparks verfügen wir über die größte installierte Kapazität sowie fundierte technische Kenntnisse, die für den Ausbau der Offshore-Windindustrie erforderlich sind.

Der Bau eines Offshore-Windparks umfasst mehrere Phasen, die mit der ersten Offshore-Standortuntersuchung Jahre vor der Installation der Windturbinen beginnen und mit dem Moment enden, in dem der von den Turbinen erzeugte Strom erstmals in das Netz an Land eingespeist wird.

Planung & Bau

Von der ersten Standortuntersuchung bis zur Installation der Turbinen: So entstehen unsere Offshore-Windparks. 



Betrieb eines Offshore-Windparks

Die Lebensdauer eines Offshore-Windparks beträgt etwa 25 bis 30 Jahre. Um eine effiziente und zuverlässige Energieerzeugung sicherstellen zu können, muss er betrieben und regelmäßig gewartet werden.

Die Betriebsführung unserer Offshore-Windparks ist an unserem Standort im niedersächsischen Hafen Norden-Norddeich ansässig. Diese umfasst die kontinuierliche Überwachung, Steuerung und Optimierung sämtlicher Abläufe. Auch die die regelmäßige Inspektion und Wartung unserer Windkraftanlagen sowie die Einhaltung von Sicherheitsstandards fallen in den Verantwortungsbereich der Betriebsführung.

Betriebsfuehrung der Offshore-Windparks

Betriebsführung

Von Norddeich aus überwachen, warten und optimieren wir die Betriebsabläufe in unseren Offshore-Windparks.



Onshore-Windenergie von 1991 bis heute: Entwicklung unserer Offshore-Windkraftanlagen

Den weltweit ersten Offshore-Windpark haben wir bereits 1991 in Vindeby vor der dänischen Küste gebaut – damals noch unter unserem alten Namen DONG Energy. Seitdem haben Windkraftanlagen eine rasante Entwicklung gemacht. Im Vergleich zu modernen Anlagen erscheinen die in Vindeby fast winzig: 35 Meter Nabenhöhe, 35 Meter Durchmesser. Die Windkraftanlagen in unseren im Bau befindlichen Offshore-Windparks, die 2024 und 2025 vollständig in Betrieb gehen sollen, gehören mit einem Rotordurchmesser von 200 Metern zu den größten der Welt. Während die Turbinenleistung von Vindeby im niedrigen dreistelligen Kilowatt-Bereich lag, werden unsere neuesten Windkraftanlagen auf 11 Megawatt pro Turbine kommen.

Größenentwicklung von Offshore-Windkraftanlagen von 1991 bis 2025


Zukunft der Offshore-Windenergie in Deutschland


Mit dem Windenergie-auf See-Gesetz hat die Bundesregierung die Ausbauziele für die Offshore-Windenergie erhöht: Bis zum Jahr 2030 soll die installierte Leistung von Offshore-Windenergie auf mindestens 30 Gigawatt und bis 2045 auf mindestens 70 Gigawatt steigen. Damit dies erreicht werden kann, muss die europäische Lieferkette gestärkt werden, um das hohe Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenzial in Deutschland und Europa voll ausschöpfen zu können. Hier braucht es Unterstützung aus der Politik für einen rechtssicheren und verlässlichen Rahmen, der der Industrie die notwendige Investitionssicherheit bietet.

Offshore-Windenergie ist dabei eine der günstigsten Energieformen. Der Kostenvergleich zwischen erneuerbaren und fossilen Energieträgern reflektiert oftmals nicht die tatsächlichen Gesamtkosten der Energie. Betrachtet man die Stromgestehungskosten (also die Erzeugungskosten von Strom unter Berücksichtigung des Baues bzw. Kaufes der Anlage), sind Offshore-Windkraftanlagen günstiger als beispielweise konventionelle Stein- oder Braunkohlekraftwerke. Es wird prognostiziert, dass die Kosten für erneuerbare Energien wie Offshore-Windenergie künftig weiter sinken werden, während die Kosten für Anlagen mit fossilen Energieträgern, auch aufgrund höherer CO2-Preise, steigen.

Zukunftspotenzial der Offshore-Windenergie 

Grüne und günstige Energie, Arbeitsplätze sowie Exportpotenzial: Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist eine wertvolle Chance für Deutschland.



Offshore-Windenergie und Klimaschutz


Für das Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius bis zum Jahr 2030 zu begrenzen, ist der Klimaschutz mit Offshore-Windenergie unerlässlich. Die Offshore-Windparks in der Nordsee erreichen bereits heute bis zu 4.500 Volllaststunden, sind somit nahezu grundlastfähig und tragen zur deutschen Versorgungssicherheit bei. Sie sind in der Lage, die fossilen und nuklearen Kraftwerke zu ersetzen, ohne das Klima der Erde zu belasten.

Im Zuge der Klimadiskussion wird immer wieder die Frage aufgeworfen, wie hoch die CO2-Emissionen der unterschiedlichen Stromerzeugungstechniken sind. Dabei geht es nicht nur um die Emissionen aus der Verbrennung der Energieträger. Um die Energie- und CO2-Bilanz einer Technik vollständig zu erfassen, bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Emissionen bei Bau, Betrieb, Wartung und Reparatur der Anlage sowie ihre Entsorgung am Ende der Nutzungsdauer müssen unter Gesichtspunkten des Klimaschutzes in Betracht gezogen werden.

Offshore-Windenergie geht aus diesen Berechnungen als eine der saubersten Energieformen hervor. Das Bundesumweltamt errechnete eine Summe aller Emissionsfaktoren von etwa 9 Gramm CO2 pro Kilowattstunde (g CO2/kWh). Die Verbrennung von fossilen Energieträgern, wie beispielsweise Braunkohle, zur Energieerzeugung stößt hingegen die etwa fünfundvierzigfache Menge an Kohlendioxid aus. Hier wird deutlich, was für eine zentrale Rolle die Verwendung von Offshore-Windkraft für den Klimaschutz hat.



Offshore-Windenergie: Faktencheck


Wie wichtig Offshore-Windenergie für die deutsche Energiewende ist, steht außer Frage. Doch ist die Energieerzeugung auf dem Meer auch dann noch zuverlässig, wenn der Wind mal nicht weht? Wie groß ist der CO2-Fußabdruck der Offshore-Windenergie? Und wie gefährlich sind Offshore-Windkraftanlagen für Vögel wirklich?

Fragen und Antworten zu Offshore-Windenergie

Wir haben Antworten auf einige der am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Offshore-Windenergie.



Offshore-Windenergie: FAQ

  • Was ist der Unterschied zwischen Onshore- und Offshore-Windenergie?
    Offshore-Windenergie ist die Stromerzeugung durch Windkraftanlagen vor der Küste (engl.: offshore), das heißt auf dem Meer. Onshore-Windenergie erzeugt Strom aus Wind auf dem Land.
  • Wie hoch ist der Anteil von Offshore-Windenergie in Deutschland?
    2023 lag der Anteil von Offshore-Windenergie an der Bruttostromerzeugung in Deutschland bei etwa 5 Prozent. Konkret betrug die Nettostromerzeugung im Jahr 2023 23,5 TW.
  • Welche Leistung hat ein Offshore-Windrad?
    Offshore-Anlagen sind leistungsfähiger als Onshore-Anlagen. Die Nennleistung liegt bei Offshore-Windkraftanlagen bei bis zu 15 MW. Damit können etwa 20.000 Haushalte pro Jahr versorgt werden. Wir bauen zurzeit Offshore-Windparks mit Anlagen, die eine Kapazität von 11 MW haben.