Nachhaltigkeitsbericht 2020: Wie Ørsted einen nachhaltigen Ausbau von erneuerbaren Energien sicherstellen möchte

Die erneuerbaren Energien werden in den nächsten Jahrzehnten weltweit in einem noch nie dagewesenen Tempo und Ausmaß ausgebaut werden. Ørsted nennt im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens drei Herausforderungen, die den Kern eines nachhaltigen Ausbaus der grünen Energie bilden.
Der weltweite Ausbau der erneuerbaren Energien hat sich in den letzten zehn Jahren stark beschleunigt und wird zukünftig weiter anziehen. Von etwa 1.600 GW installierter Kapazität im Jahr 2020 auf fast 4.500 GW im Jahr 2030. Ørsted, eines der weltweit größten Unternehmen für erneuerbare Energien, setzt sich für einen nachhaltigen Ausbau der grünen Energie ein. Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht bietet das Unternehmen Perspektiven zu den wichtigsten Herausforderungen, die die Branchen angehen müssen, um einen schnellen und nachhaltigen Ausbau voranzutreiben.

Mads Nipper, CEO von Ørsted: „Als globale Gesellschaft müssen wir einen Systemwechsel in einem noch nie dagewesenen Ausmaß vollziehen, um eine Welt mit Netto-Null-Emissionen zu schaffen. Wir müssen den Ausbau der Ökostromproduktion deutlich erhöhen, den Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung beschleunigen, die grüne Elektrifizierung in Sektoren, die derzeit mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, vorantreiben und die Energieeffizienz in allen Teilen der Gesellschaft weiter steigern. Entscheidend ist, dass diese Maßnahmen sofort stattfinden müssen."

Er fährt fort: „Erneuerbare Energien sind der Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Eine mögliche Beschleunigung des Ausbaus von grüner Energie wird uns aber vor große gesellschaftliche Herausforderungen stellen, derer wir uns als Energiebranche annehmen müssen."

Nachhaltigkeitsergebnisse von Ørsted im Jahr 2020
Ørsted ist eines der ersten Energieunternehmen, dessen Ziel zur Reduzierung der CO2-Emissionen sich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert, die zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C erforderlich sind. Diese Ziele wurden von der Initiative "Science Based Targets" (SBTi) im Jahr 2020 verabschiedet.

Ørsted hat im vergangenen Jahr außerdem folgende Fortschritte erreichen können:

  • Die CO2-Intensität der Energieerzeugung im Vergleich zu 2006 um 87 % reduziert, mit einem Ziel von 98 % bis 2025
  • 90 % der eigenen Energieerzeugung stammt aus erneuerbaren Quellen, mit einem Ziel von 99 % bis 2025
  • Reduzierung der Emissionen aus der Lieferkette und dem Ein- und Verkauf von Erdgas um 13 % im Vergleich zu 2018, mit einem Ziel von 50 % bis 2032
  • 9,3 GW installierte Kapazität an erneuerbaren Energien in den Bereichen Offshore- und Onshore-Windkraft sowie Solar-PV
  • 13,1 Mio. Tonnen vermiedene CO2-Emissionen pro Jahr durch die grünen Energieanlagen des Unternehmens
  • Mitbegründer der SteelZero-Initiative der Climate Group, mit dem Ziel, für die Dekarbonisierung der Stahlproduktion erforderliche Innovationen voranzutreiben
  • Von CDP zum zweiten Mal in Folge mit der Note "A" für den Umgang mit dem Klimawandel ausgezeichnet
  • Ausgezeichnet mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen im Transformationsfeld Klima
  • Bewertet als nachhaltigstes Energieunternehmen der Welt und Platz 2 insgesamt im Global 100 Index 2021

Ausführliche Informationen können dem Nachhaltigkeitsbericht 2020 von Ørsted entnommen werden: A sustainable build-out of green energy [PDF]

Drei zentrale Herausforderungen für die Nachhaltigkeit
Neben der eigenen Transformation will das Unternehmen die Dekarbonisierung auch darüber hinaus voranbringen. Mit dem Ziel, bis 2040 den gesamten eigenen CO2-Fußabdruck auf Null zu reduzieren. Dies beinhaltet den schrittweisen Ausstieg aus dem Ein- und Verkauf von Erdgas und die enge Zusammenarbeit mit Lieferanten zur Dekarbonisierung der Lieferkette.

In Folge dieser Ziele priorisiert Ørsted drei Herausforderungen, von denen das Unternehmen glaubt, dass sie für einen nachhaltigen Ausbau der grünen Energie besonders wichtig sind und die Ørsted durch Nachhaltigkeitsprogramme angeht:

  • Dekarbonisierung der Lieferketten, was für die Umstellung der Wertschöpfungsketten im Bereich der erneuerbaren Energien und für die Realisierung einer Welt mit Netto-Null-Emissionen unerlässlich ist.
  • Verbesserung des Schutzes von Biodiversität durch einen stärkeren programmatischen Ansatz bei der Berücksichtigung der Auswirkungen auf natürliche Lebensräume und lokale Artenvielfalt. Beim Ausbau erneuerbarer Energien an Land und auf See.
  • Stärkere Miteinbeziehung der lokalen Gemeinden bei der Wertschöpfung, indem der Ausbau grüner Energie auf eine Weise geschieht, die den gemeinsamen Nutzen erhöht.

Ausführliche Informationen zu diesen drei Herausforderungen unter: How we respond to three decisive sustainability challenges
Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie von Ørsted: https://orsted.com/en/sustainability

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Ørsted
Steffen Kück
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