Power-to-X



Mit Power-to-X werden verschiedene Technologien zur Speicherung bzw. anderweitigen Nutzung von Stromüberschüssen in Zeiten eines (zukünftigen) Überangebotes variabler erneuerbarer Energien bezeichnet. Ebenfalls üblich sind die Bezeichnungen P2X bzw. P2Y oder PtX, wobei P die über dem Bedarf liegenden temporären Überschüsse bezeichnet und das X bzw. Y die Energieform oder den Verwendungszweck, in den die elektrische Energie gewandelt wird.

 

Welche möglichen Lösungen gibt es?

Power-to-X-Strategien stellen mehrere Möglichkeiten dar, überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien in andere Energieträger umzuwandeln.

Dazu gehört die Umwandlung in:

  • gasförmige Substanzen wie Wasserstoff oder Methan (Power-to-Gas)
  • flüssige Substanzen wie Kraftstoffe (Power-to-Liquid) für die Mobilität
  • Basischemikalien für die chemische Industrie (Power-to-Chemicals)

Dabei ist der Ansatz Power-to-X von herausragender Bedeutung, um die erneuerbaren Energien auch in den Sektoren Mobilität und Wärme einsetzen zu können. Diese machen zusammen etwa 80 Prozent des Energieverbrauchs aus. Zum Vergleich: Im Stromsektor liegt der Verbrauch bei vergleichsweise niedrigen 20 Prozent.



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