Offshore-Windenergie: Stromerzeugung auf den Meer



Offshore-Windenergie ist Energie in Form von Strom, der abseits der Küste auf dem Meer produziert wird. Aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit etabliert sie sich immer weiter im deutschen Strommix. Bis 2025 sollen 15 Gigawatt (GW) Leistung auf Nord- und Ostsee installiert werden. Ein stetiger Ausbau ermöglicht Kostensenkungen auf Basis optimierter Anlagentechnologie und verbesserter Betriebskonzepte. In der Branche arbeiten zurzeit rund 27.000 Menschen.

Starke und stetig wehende Winde auf hoher See machen die Offshore-Windenergie ertragreicher als andere erneuerbare Energien. Die Energieausbeute liegt aufgrund höherer Volllaststunden doppelt so hoch wie bei vergleichbaren Anlagen an Land. Aus diesem Grund leisten Windparks auf dem Meer einen stetig wachsenden Beitrag zur Energieversorgung. In Deutschland läuft der Ausbau mit Hochdruck. Ende 2019 waren vor den deutschen Küsten insgesamt 1.469 Offshore-Windenergieanlagen in 24 Offshore-Windparks mit einer Leistung von über 7.500 Megawatt (MW) am Netz. Im Jahr 2019 wurden durch Offshore-Windenergie etwa 24 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt.



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