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Offshore-Windenergie bringt mehr Energiesicherheit, Preissicherheit, Jobs und nachhaltiges Wirtschaftswachstum sowie positive Auswirkungen auf Klima und Natur

Offshore-Windenergie: Leistet das, was importierte, fossile Energie nicht kann

Offshore-Wind liefert Energie aus inländischen Quellen im Gigawatt-Maßstab und bietet damit die Sicherheit, unabhängig von importierten fossilen Brennstoffen zu sein, sowie eine höhere Preisstabilität. Gleichzeitig schafft er tausende Arbeitsplätze in der lokalen und nationalen Wirtschaft und wirkt sich positiv auf die Biodiversität aus. Nicht zuletzt trägt die Windenergie auf dem Meer maßgeblich zu einer Reduktion der CO2-Emissionen bei.

Heute ist die Offshore-Windenergie im Zusammenspiel mit anderen erneuerbaren Energien ein zentraler Bestandteil des deutschen Energiesystems. Im Jahr 2025 entfielen rund sechs Prozent der Stromerzeugung in Deutschland auf Offshore-Windenergie. Dank ihrer Kapazität und Effizienz trägt sie dazu bei, den steigenden Strombedarf zu decken. Es wird erwartet, dass sich dieser zwischen 2026 und 2050 nochmal deutlich erhöht – getrieben durch die fortschreitende Elektrifizierung von Industrie und Gesellschaft.

Die Energieerzeugung ist zu wichtig, um sich auf importierte Energieträger zu verlassen, die aus geopolitisch unsicheren Regionen stammen. Offshore-Wind kann dabei eine zentrale Rolle spielen.

Was Offshore-Wind leisten kann

+ Energiesicherheit und Unabhängigkeit

Länder, die fossile Energieträger importieren, machen sich damit von oft instabilen Märkten abhängig. Durch den Umstieg auf erneuerbare Energien aus eigenen Quellen können sie ihre Energieversorgung unabhängiger und sicherer gestalten – und zugleich die teils erheblichen und schwer kalkulierbaren Kosten für den Import fossiler Brennstoffe reduzieren. Ein ausgewogener Energiemix ist dabei entscheidend. Offshore-Wind kann einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Stromproduktion zu dezentralisieren und damit die Versorgungssicherheit zu stärken. Im großen Maßstab ausbaubar und mit Zugang zu konstanten Windgeschwindigkeiten auf See ist sie eine zuverlässige Energiequelle, die nahezu grundlastfähig produzieren kann.

Borkum Riffgrund 3

+ Preisstabilität 

Energiepreise sind anfällig für Krisen und geopolitische Spannungen – insbesondere, wenn sie von Öl und Gas abhängen. Im Gegensatz dazu liefern erneuerbare Energien aus inländischen Quellen eine verlässliche Stromversorgung, die von den Preisschwankungen globaler fossiler Energiemärkte entkoppelt ist. Offshore-Wind spielt dabei eine zentrale Rolle – mit höheren und konstanteren Windgeschwindigkeiten auf See sowie der Fähigkeit, große Strommengen zu erzeugen. Onshore-Wind und Solarenergie sind zwar kostengünstiger, reagieren jedoch empfindlicher auf wechselnde Wetterbedingungen und saisonale Unterschiede. Insgesamt zählen in Nordwesteuropa erneuerbare Energien, einschließlich Offshore-Wind, zu den kostengünstigsten Optionen für neue Stromerzeugung und prägen damit zunehmend das Energiesystem.

+ Jobs und nachhaltiges Wirtschaftswachstum

Der Ausbau der Offshore-Windenergie schafft Arbeitsplätze – im Bau, im Betrieb und in der Wartung der nötigen Infrastruktur. Darüber hinaus entstehen zusätzliche Aufträge entlang der gesamten Lieferkette. Es entstehen neue Wertschöpfungsketten und Perspektiven für eine klimafreundliche Industrie. Zugleich stärkt verlässlich verfügbare grüne Energie die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Branchen, indem sie die Elektrifizierung industrieller Prozesse ermöglicht. So werden bestehende Arbeitsplätze langfristig gesichert. 

+ Fortschritt für Klima und Umwelt

Erneuerbare Energien sind das wirksamste Instrument im Kampf gegen die Klimakrise. Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Verlässlichkeit nimmt die Offshore-Windenergie eine Schlüsselrolle ein, um den steigenden Bedarf an CO₂-freiem Strom zu decken. Bei Ørsted verfolgen wir das Ziel, die Energiewende verantwortungsvoll umzusetzen – im Einklang mit Natur und Gesellschaft. Unser Anspruch ist es, dass alle neuen Projekte im Bereich erneuerbare Energien ab 2030 einen positiven Beitrag zur Biodiversität leisten und so zum Schutz und zur Stärkung von Ökosystemen beitragen.

Wie trägt Ørsted dazu bei?

Offshore-Windenergie in Deutschland: Wahrnehmung & Wirklichkeit

Eine repräsentative Studie zeigt, was Menschen in Deutschland über erneuerbare Energien wissen – und was nicht.

Wie kann Offshore-Windenergie ihr Potenzial entfalten?

Unser Bericht zeigt auf, mit welchen politischen Weichenstellungen und Verpflichtungen seitens der Industrie sich das Potenzial der Offshore-Windenergie erschließen lässt – für eine bezahlbare, sichere und saubere Energieversorgung in Europa, die Arbeitsplätze schafft und die Energieunabhängigkeit stärkt.



1 Die installierte Kapazität für den gesamten Konzern bezeichnet die im Laufe der Zeit akkumulierte Kapazität aus erneuerbaren Energien, für die der kommerzielle Betrieb aufgenommen wurde (COD) und an der der Konzern einen Eigentumsanteil und eine EPC-Funktion (Engineering, Procurement and Construction) innehat oder innehatte, unabhängig davon, ob diese Kapazität später ganz oder teilweise veräußert wurde. Auch wenn die vorstehenden Bedingungen nicht erfüllt sind, werden erneuerbare Kapazitäten aus Akquisitionen zur installierten Kapazität hinzugerechnet.

2 Unter „im Bau befindlicher Kapazität“ versteht der Konzern erneuerbare Kapazitäten, für die eine endgültige Investitionsentscheidung getroffen wurde und an denen der Konzern einen Eigentumsanteil hält oder gehalten hat und eine EPC-Funktion (Engineering, Procurement and Construction) im Projekt wahrnimmt, unabhängig davon, ob diese Kapazitäten ursprünglich oder später ganz oder teilweise veräußert wurden.